Nährstoff-Wissen
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Ursachen für einen Nährstoffmangel

Die Ursachen für einen Nährstoffmangel sind so vielfältig wie ihre Auswirkungen. Dabei müssen nicht nur der Lebensmittelverzehr, sondern auch die Ausnutzung der Nährstoffe im Körper und deren Ausscheidung beachtet werden. Aus diesem Grund  gehören zu den Ursachen für einen Nährstoffmangel:

  • Geringe Zufuhr infolge einseitiger Ernährung
  • Zerstörung der Vitamine durch falsche Nahrungszubereitung
  • Unzureichende Aufnahme im Rahmen einer Reduktionsdiät oder bei Verwendung entsprechender Diätprodukte
  • Beeinträchtigung der Aufnahme aus dem Darm
  • Erhöhter Bedarf z.B. bei Krankheiten, der Verwendung von Arzneimitteln, Genuss von Alkohol und/oder Nikotin, Stress oder durch einen gesteigerten Stoffwechsel
  • Erhöhte Verluste über Urin und Stuhl

Die Ursachen können, müssen aber nicht, alleine für den Mangel verantwortlich sein. So kann es bei älteren Menschen zu einem Mangel durch einseitige Lebensmittelauswahl, durch Zubereitungsverluste bei häufigem Aufwärmen der Mahlzeiten, einer Beeinträchtigung der Aufnahme durch Schädigung der Schleimhäute im Verdauungstrakt oder dem erhöhten Bedarf durch die langfristig notwendige Einnahme von Arzneimitteln kommen.

Bei Menschen um die 50 kann der abnehmende Energiebedarf bei gleich bleibendem Nährstoffbedarf eine Rolle spielen. Kommt es dann zu Übergewicht, versucht man gerne mit Reduktionsdiäten gegen zu steuern, die nicht immer dem Nährstoffbedarf Rechnung tragen. Darüber hinaus kann auch der erhöhte Bedarf hervorgerufen durch Stress oder Genuss von Alkohol und Nikotin eine entscheidende Rolle spielen.

Junge Erwachsene unterliegen beim Körpergewicht häufig einer Idealvorstellung, so dass eine unzureichende Versorgung aufgrund von Reduktionsdiäten in dieser Altersgruppe eine Rolle spielen kann. Daneben ist der erhöhte Bedarf bei jungen Frauen aufgrund von Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten.

Mangel erkennen

Vitaminmangelzustände wie z.B. Skorbut sind meist leicht zu erkennen, aber heute sehr selten. Wenn es keine charakteristischen Anzeichen für eine Unterversorgung gibt, ist es deutlich schwerer adäquat zu reagieren. Viele der Anzeichen wie Müdigkeit, depressive Verstimmungen, emotionale Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen oder Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses können andere Ursachen haben, jedoch auch Zeichen einer unzureichenden Versorgung mit Nährstoffen sein. Deshalb sollte beim Auftreten dieser Symptome immer auch an die Nährstoffversorgung gedacht werden.