Vitamin K:

Vitamin K:

Wichtig, aber weitgehend unbekannt

Nützlicher Helfer: Die Wirkung von Vitamin K

Während das „Sonnenvitamin“ D wohlbekannt ist, führt Vitamin K im Bewusstsein der Bevölkerung weitestgehend ein Schattendasein. Dabei ist es für unsere Gesundheit sehr nützlich. Denn: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Welche Formen von Vitamin K gibt es?

Vitamin K1 und Vitamin K2 sind die wichtigsten Vertreter der Vitamin-K-Familie. Vitamin K1 ist in grünem Gemüse wie Spinat oder Grünkohl sowie in Pflanzenölen enthalten. Es wirkt vor allem in der Leber. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse ist eine Vitamin-K1-Unterversorgung eher selten.

Vitamin K2 wird von Bakterien in unserer Darmflora gebildet und sorgt unter anderem für die Calciumverwertung. Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Vitamin K2 kann nur in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung festgelegte Zufuhrempfehlung von 60 bis 80 μg pro Tag wird häufig nicht erreicht.

Die wichtigsten Vertreter der K-Gruppe

 Vitamin K fasst verschiedene Vitamine zusammen, die miteinander verwandt sind. Die wichtigsten Vertreter der K-Gruppe sind:

Vitamin K1
Phyllochinone
Vitamin K2
Menachinone (MK)
QuelleGrünes Gemüse,  (z.B. Brokkoli, Grünkohl oder Spinat)

Symbiotische Darmbakterien

Geringe Mengen in fementierten Lebensmitteln (z.B. Natto, Käse oder Sauerkraut)

Wichtigste FunktionTrägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.Trägt zum Erhalt normaler Knochen bei, indem es im Körper wichtige Proteine aktiviert, die eine Rolle im Knochenstoffwechsel spielen.

Was sind Menachinone?

Unter dem Begriff Vitamin K2 werden verschiedene sogenannte Menachinone zusammengefasst, deren wichtigste Vertreter Menachinon-4 oder kurz MK-4 und Menachinon-7 (MK-7) sind. In EUNOVA® DuoProtect D3 + K2 ist Vitamin K2 als wertvolles MK-7 enthalten, das eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als MK-4 besitzt.

Wie viel Vitamin K steckt in Lebensmitteln?

Besonders reich an Vitamin K1 sind grüne Gemüsesorten wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat. Daneben ist Vitamin K1 aber auch in Lebensmitteln wie Milch, Käse, Pflanzenölen oder Sauerkraut enthalten.

Vitamin K2 hingegen ist nur in wenigen Lebensmitteln enthalten (und in weit geringeren Mengen). Eine Ausnahme stellt das traditionelle japanische Lebensmittel Natto dar, das besonders reich an Vitamin K2 ist. Der Rohstoff für Natto sind Sojabohnen, die in einem speziellen Vorgang fermentiert werden.

Kann der individuelle Vitamin-K-Bedarf über die Ernährung nicht gedeckt werden, können Vitamin-K-Präparate eine sinnvolle Ergänzung sein. Eine Auswahl von Lebensmitteln mit hohem Vitamin-K-Anteil haben wir hier für Sie zusammengestellt. Die Tabelle zeigt den ungefähren Gehalt an Vitamin K1 und K2 (am Beispiel MK7) pro 100g / 100ml.

Download Lebensmitteltabelle

Wie kann es zu einer Vitamin-K-Unterversorgung kommen?

Liegt eine Vitamin-K-Unterversorgung vor, kann dies u. a. an einer gestörten Magen-Darm-Flora liegen, da ein Teil des Vitamin K2 durch Bakterien im Darm gebildet wird. Neben Stress oder einer unausgewogenen Ernährung können auch einige Medikamente (z.B. Antibiotika) die Balance beeinträchtigen und zu einer Unterversorgung mit Vitamin K2 führen.

Bei wem besteht ein besonders hohes Risiko für eine Vitamin-K2-Unterversorgung?

Die körpereigene Bildung kann nur in einem gesunden Darm erfolgen. Besondere Risikofaktoren für eine nicht ausreichende Vitamin-K-Versorgung sind:

 

  • Magen-Darm-Erkrankungen

    Magen-Darm-Erkrankungen

    wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können die Resorption von Vitamin K behindern.

  • Arzneimittel

    Arzneimittel

    wie Antibiotika, Antiepileptika oder Abführmittel können bei dauerhafter Einnahme eine Vitamin-K-Unterversorgung begünstigen.

  • Erhöhter BMI

    Erhöhter BMI

    Bei einem erhöhtem BMI kann der Bedarf des fettlöslichen Vitamin K generell erhöht sein.

Woran erkennt man einen Vitamin-K-Unterversorgung?

Die Beschwerden einer Vitamin-K-Unterversorgung können unspezifisch sein und zum Beispiel darin liegen, dass die von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) festgelegten Zufuhrempfehlungen von 60 bis 80 µg Vitamin K pro Tag nicht erreicht werden. Über die Nahrung kann hauptsachlich Vitamin K1 aufgenommen werden (grünes Gemüse). Nur etwa 10 bis 25 % der Menachinone (Vitamin K2) werden in der westlichen Welt über die Ernährung aufgenommen.

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