Fettlösliche Vitamine

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Kleine Nährstoffspeicher mit großer Wirkung

Der menschliche Körper kann fettlösliche Vitamine speichern und Reserven anlegen. Hier erfahren Sie, wie Ihr Körper fettlösliche Vitamine am besten aufnehmen kann und was man beachten muss.

Verschiedene Vitamine: Fettlöslich vs. wasserlöslich

Fettlösliche Vitamine können, anders als wasserlösliche Vitamine, vom menschlichen Körper gespeichert werden. Ferner unterscheiden sie sich darin, wie der Körper sie aufnimmt, verarbeitet und verwendet. Fettlöslich bedeutet, dass diese Vitamine sich nicht in Wasser lösen, sondern Fett als Transportmedium brauchen. Nur mit einer gleichzeitigen Zufuhr von Fetten kann der Körper sie also ideal nutzen.

Sie können ganz einfach aktiv dazu beitragen, denn fettlösliche Vitamine finden sich in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln: Indem Sie beispielsweise Ihr Salatdressing mit einem Löffel Öl anreichern oder dazu ein Butterbrot essen.

Wussten Sie, dass Ihr Körper wasser- und fettlösliche Vitamine nicht selbst bilden kann? Mit Ausnahme von Vitamin D, das unter Einfluss von Sonnenlicht unter anderem aus Cholesterin in der Haut gebildet wird. Demnach muss Vitamin D nicht zwingend über die Nahrung aufgenommen werden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich regelmäßig und ausreichend an der frischen Luft, insbesondere bei Sonnenschein, aufhalten.

Fettlösliche Vitamine: Tabelle

Übersicht  
Aufnahme Darm
Vorkommen Leber
Nieren
Fettgewebe
Speicherung Fettlösliche Vitamine werden als Reserven angelegt, auf die der Körper bei Bedarf zurückgreifen kann.
Überdosierung Ein Überangebot kann durch eine erhöhte Dosierung entstehen und Kopfschmerzen, Migräne oder Haarausfall auslösen.
Mangel Es kann ein Mangel entstehen, der das Immunsystem schwächen und bestimmte Krankheiten begünstigen kann.

 

Über die tägliche Nahrung erhalten wir fettlösliche Vitamine. Die Aufnahme im Körper passiert im Darm und in der Leber speichern wir fettlösliche Vitamine. Vorkommen können sie auch im Fettgewebe. Ferner werden einige Vitamine in der Niere in ihre aktive Form umgewandelt.

Auf die Reserven fettlöslicher Vitamine kann der Körper im Bedarfsfall zurückgreifen und damit wichtige Prozesse aufrechterhalten:

  • Fettlösliche Vitamine regen die Herstellung bestimmter Proteine an
  • Sie unterstützen Knochenaufbau und Knorpelbildung
  • Ohne fettlösliche Vitamine würde der Fettstoffwechsel nicht funktionieren

Fettlösliche Vitamine: Speicherung & Überdosierung

Der Körper kann fettlösliche Vitamine in größeren Mengen speichern – und das an verschiedenen Stellen im Körper. Indem fettlösliche Vitamine auf Reserve angereichert werden können, ist eine gleichmäßige Zufuhr nicht zwingend notwendig.

Fettlösliche Vitamine in Lebensmitteln

Hingegen ist eine Überdosierung fettlöslicher Vitamine aufgrund dieser Fähigkeit zur Speicherung nicht ausgeschlossen. Bei Vitamin A und D treten Überdosierungen wesentlich häufiger auf als bei Vitamin E. Eine Überdosierung kann entweder akut bei einer 50-100-fachen Tagesdosis auftreten oder durch eine langfristige Einnahme erhöhter Dosierungen chronisch bedingt sein. Symptome können je nach Vitamin unter anderem Kopfschmerzen, Migräne oder Haarausfall auslösen.

Übrigens: Eine Ausnahme stellt Vitamin K dar, denn es wird vom Körper nur in kleinen Mengen gespeichert und wirkt nur gering toxisch.

Fettlösliche Vitamine – darauf kommt`s an

In der Regel nehmen wir über die tägliche Ernährung bereits ausreichend fettlösliche Vitamine auf. Wir empfehlen Ihnen, auf eine gesunde Ernährung zu achten, um Ihren Tagesbedarf an Nährstoffen komplett zu decken. Sollten Sie auf Vitaminpräparate zurückgreifen, raten wir Ihnen, auf die empfohlene Einnahmemenge zu achten, um eine Überdosierung zu vermeiden – ansonsten können ernstzunehmende Krankheiten drohen.

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