Vitamin K & Vitamin K2

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Knochenstark durch Vitamin K

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das die Blutgerinnung reguliert und sehr wichtig für den Knochenaufbau ist. Über die Ernährung kann man seinen Vitamin-K-Tagesbedarf recht einfach decken. Jedoch nehmen wir mit der täglichen Ernährung in erster Linie Vitamin K1 zu uns, während sich die Versorgung mit Vitamin K2 wesentlich komplexer gestaltet. Wir informieren Sie hier über alles Wissenswerte.

 

Wir beantworten folgende Fragen rund um das Thema Vitamin K:

  • Was ist Vitamin K?
  • Wofür ist es gut?
  • Welche Lebensmittel enthalten Vitamin K?
  • Wie hoch ist der Vitamin-K-Tagesbedarf?
  • Was sind die Ursachen für einen Vitamin-K-Mangel?
  • Wie äußert sich ein Mangel an Vitamin K?

Unterstützen Sie Ihre Gesundheit bewusst, indem Sie bestens informiert sind.

Was sind Vitamin K & Vitamin K2?

K1 und Vitamin K2 sind die wichtigsten Vertreter der Vitamin-K-Familie. Vitamin K1 (Phyllochinon) ist in grünem Gemüse wie Spinat oder Grünkohl sowie in Pflanzenölen enthalten. Es wirkt vor allem in der Leber. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse ist eine Vitamin-K1-Unterversorgung eher selten.

Vitamin K2 (Menachinone) ist hauptsächlich in tierischen oder fermentierten Lebensmitteln enthalten und sorgt unter anderem für die Calciumverwertung. Vitamin K trägt so zur Erhaltung normaler Knochen bei. Vitamin K2 wird nur in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung festgelegte Zufuhrempfehlung von 60 bis 80 μg pro Tag wird häufig nicht erreicht. Nur schätzungsweise 10 bis 25 % der Menachinone (Vitamin K2) werden in der westlichen Welt über die Ernährung aufgenommen.

Für was ist Vitamin K gut?

Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei indem es von gesunden Knochen zur Regulierung, für den aktiven Transport und zur Verteilung von Calcium benötigt wird. Zudem trägt Vitamin K zu einer normalen Blutgerinnung bei. Entsprechend sollten Personen, die gerinnungshemmende Arzneimittel (vom Cumarin-Typ) einnehmen, vor dem Verzehr von Vitamin-K-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln Ihren Arzt befragen.

Kurz und knapp: Vitamin K hat folgende Eigenschaften:

  • Verdichtung der Knochen
  • Blutgerinnung

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin K?

Vitamin K kommt gerade in grünen Gemüsesorten in hoher Menge vor. Aber auch Fleisch, Eiern und Vollkornerzeugnissen befindet sich das Vitamin. In fermentierten Lebensmitteln (z.B. Käse oder Sauerkraut) befindet sich das sogenannte Vitamin K2. Vitamin K2 wird auch von den menschlichen Darmbakterien produziert wird, allerdings trägt dies kaum zur Deckung des Vitamin K Bedarfs bei. Deshalb sollte auch hier auf reich an Vitamin-K2-Lebensmittel zurückgegriffen werden.

Empfehlenswerte Vitamin-K-Lebensmittel sind unter anderem:

Lebensmittel mit hohem Vitamin K Gehalt
  • Grünkohl

  • Brokkoli

  • Petersilie

  • Rosenkohl

  • Spinat

  • Rapsöl/Traubenkernöl

  • Hühner-/Kalbsleber

Vitamin-K2-Lebensmittel sind tendenziell tierischen Ursprungs oder fermentierte Lebensmittel:

  • Fleisch
  • Eier
  • Milch
  • Butter
  • Sauerkraut
  • Natto

Mehr Lebensmittel mit Vitamin K und K2

Nahrungsmittel Vitamin K1 pro 100 g Vitamin K2 pro 100 g
Grünkohl 817 µg -
Spinat 387 µg -
Brokkoli 156 µg -
Olivenöl 53,7 µg -
Natto* 34,7 µg 998 µg
Sauerkraut 25,1 µg 0,2 µg
Butter 14,9 µg -
Hartkäse 10,4 µg 1,3 µg
Schokolade 6,6 µg -
Apfel 3,0 µg -
Salami 2,3 µg -
Makrele 2,2 µg -
Buttermilch - 0,1 µg
Rindfleisch 0,6 µg -
Joghurt 0,4 µg -
Schweinesteak 0,3 µg 0,5 µg
Aal 0,3 µg 0,4 µg
Banane 0,3 µg -

*Schurgers, Leon J.; Vermeer, Cees: Determination of Phylloquinone and Menaquinones in Food. In: Pathophysiology
of Haemostasis and Thrombosis, May 2001.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin K?

  Tagesbedarf an Vitamin K

Frauen / Männer

50 bis 60 µg Kinder bis 13 Jahre
Kinder bis 13 Jahre

15 bis 50 µg

Säuglinge 4 bis 10 µg

µg = Mikrogramm

Die Zufuhr des empfohlenen Tagesbedarf hat bei gesunden Menschen üblicherweise keine Vitamin-K-Nebenwirkungen zur Folge. Auch sind wenige Fälle einer Vitamin-K-Überdosierung dokumentiert.

Personen, die gerinnungshemmende Arzneimittel (vom Cumarin-Typ) einnehmen, sollten vor dem Verzehr von Vitamin-K-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln ihren Arzt befragen, da Vitamin K zu einer normalen Blutgerinnung beiträgt.

Vitamin K bei Babys

Ungeborene Kinder nehmen im Mutterleib kaum Vitamin K über die Plazenta der Mutter auf. Somit kommen Babys mit einem sehr niedrigen Blutspiegel an Vitamin K zur Welt. Auch in der Muttermilch finden sich kaum nennenswerte Mengen, weshalb Säuglingsnahrung häufig mit Vitamin K angereichert wird.

Was sind die Ursachen für einen Vitamin-K-Mangel?

Gerade bei Menschen, die sich primär ungesund Ernähren oder oft Alkohol trinken, besteht ein hohes Risiko eines Vitamin-K-Mangels. Eine Unterversorgung mit Vitamin K äußert sich meist mit Beschwerden, die Sie von einem Arzt untersuchen sollten.

Das Risiko eines Mangels an Vitamin K steigt durch:

  • Alkoholismus
  • Fettleibigkeit
  • Fibrose
  • Mangelernährung
  • chronische Lebererkrankungen
  • chronische Magen-Darm-Erkrankungen
  • Einnahme von Blutgerinnungshemmern
  • regelmäßige Antibiotika-Einnahme

Wie äußert sich ein Vitamin-K-Mangel?

Liegt ein Mangel an Vitamin K oder Vitamin K2 vor, kann dies (unbehandelt) zu Störungen des Magen-Darm-Traktes führen. Medikamente wie Antibiotika können ebenfalls negative Auswirkungen auf den Darm haben durch eine künstlich erzeugte Vitamin K Unterversorgung. Auch Lebererkrankungen sind nicht auszuschließen, welche die Funktionen dieses Organs auf ein Minimum reduzieren, da nicht mehr ausreichend Vitamin K im Gewebe abgespeichert werden kann.

Wie viel Vitamin K2 steckt in den EUNOVA® Produkten?

 

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EUNOVA® DuoProtect D3 + K2 - 2.000 I.E. 80 µg  107 %
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*Referenzmenge nach Lebensmittelinformationsverordnung

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Quellen:

Uli Burgerstein: Handbuch Nährstoffe, 12. Auflage, 2012. Trias, Stuttgart
Volker Schmiedel; QuickStart Nährstofftherapie, 2. Unv. Auflage 2014, Haug, Stuttgart
www.vitamine.com
www.apotheken-umschau.de/Vitaminlexikon
Heseker/Heseker: Die Nährstofftabelle, akt. 4. Auflage 2016/2017, DGE, Umschau
www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte