Riboflavin

Gut verstoffwechselt dank Vitamin B2 

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Dass wir Energie aus unserer Nahrung gewinnen können, verdanken wir dem Nährstoff Riboflavin (Vitamin B2), der zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Darüber hinaus trägt Vitamin-B2 zur Erhaltung normaler Blutkörperchen, einem normalen Eisenstoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Wir beantworten häufig gestellte Fragen rund um das Thema Riboflavin

Was ist Riboflavin?

Riboflavin ist der fachsprachliche Begriff für Vitamin B2, auch Lactoflavin genannt. Es ist essenziell, das heißt, es kann nicht vom Körper hergestellt werden und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Da es als wasserlösliches Vitamin nur in geringen Mengen im Organismus gespeichert werden kann, sollte Vitamin B2 täglich zugeführt werden.

Riboflavin kann im Körper zum Coenzym FAD oder der Atmungskette FMD umgewandelt werden.

Für was ist Riboflavin gut?

Dass unser Organismus Energie aus Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten gewinnen kann, liegt am Riboflavin, das zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Denn als Coenzym umgewandelt ist Vitamin B2 Bestandteil von Enzymen, die für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt werden.
Es unterstützt außerdem die Herstellung von Eiweißbausteinen in der Augenlinse, sowie den Stoffwechsel der anderen B-Vitamine, nämlich Vitamin B3, Vitamin B6 und Folsäure (Vitamin B9).

Zusätzlich spielt Vitamin B2 eine Rolle bei der Entgiftung – beispielsweise nach Medikamenteneinnahme und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Kurz und knapp: Vitamin B2 leistet einen Beitrag zur normalen Funktion von

  • Energiestoffwechsel
  • Eisenstoffwechsel
  • Nervensystem
  • Schleimhäuten
  • roten Blutkörperchen
  • Haut
  • Sehkraft
  • und Zellschutz
  • sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung

Welche Lebensmittel enthalten Riboflavin?

Der tägliche Bedarf an Riboflavin kann über tierische und pflanzliche Nahrungsmittel gedeckt werden. Dabei kann es ungebunden oder an Eiweiße gebunden vorkommen. Unter anderem sind Milch- und Vollkornprodukte gute Lieferanten. Empfehlenswerte Vitamin-B2-Lebensmittel sind also beispielsweise:

Lebensmittel mit viel Riboflavin (Vitamin B2)
  • Weizenkeime, Haferflocken und Vollkornbrot

  • Rosmarin

  • Milch und Frischkäse

  • Eier

  • Wildfleisch

  • Fisch

  • Spinat und Brokkoli

  • Hefe

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Riboflavin?

Der Vitamin-B2-Tagesbedarf für Männer liegt bei 1,2 Milligramm, für Frauen bei 1,1 Milligramm. Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren brauchen mehr: Ihr Bedarf beträgt 1,6 Milligramm (männlich) und 1,2 Milligramm (weiblich). Die Tagesbedarfswerte von Schwangeren und Stillenden sind wie so oft auch beim Riboflavin erhöht, Kinder und Senioren haben niedrigere Bedarfswerte.

Riboflavin sollte dem Organismus täglich zugeführt werden, da es als wasserlösliches Vitamin nur in geringen Mengen gespeichert werden kann. Somit besteht auch kein Risiko für einen ungesunden Vitamin-B2-Überschuss. Der Körper scheidet nicht benötigtes Riboflavin über den Urin aus.

  Tagesbedarf an Vitamin B2 (Riboflavin)
Frauen 1,1 mg
Männer 1,4 mg
Mädchen (15-19 Jahre) 1,2 mg
Jungen (15-19 Jahre) 1,6 mg

 

Was sind die Ursachen für einen Vitamin-B2-Mangel?

Glücklicherweise kommt es in Deutschland vergleichsweise selten zu einem schwerwiegenden Mangel an Riboflavin, der in jedem Fall durch einen Arzt abgeklärt werden sollte. Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich diesem gut vorbeugen, so dass erst gar kein Mangel entsteht. Stellen Sie sicher, dass Ihr Vitamin-B2-Tagesbedarf gedeckt ist, da Sie keine der folgenden Voraussetzungen für einen Vitamin-B2-Mangel erfüllen:

  • Riboflavin-arme Nahrung
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Hormonelle Verhütungsmittel
  • Betablocker
  • Antibiotika
  • Antidepressiva
  • Vitaminverlust durch Licht und Garverfahren
  • Erhöhter Vitamin-B2-Bedarf (Schwangere, Kinder, Jugendliche)
  • Alkohol

Ein generelles Risiko für einen Vitaminmangel – so auch für den an Vitamin B2 – stellen Krankheiten und Medikationen dar, die die Verwertung der Nährstoffe negativ beeinflussen können. Insbesondere etwa ein Reizdarmsyndrom oder Durchfall können kritisch sein. Aber auch hormonelle Verhütungsmittel, Betablocker, Antidepressiva und Antibiotika können eine Unterversorgung begünstigen.

Wie bereits erwähnt sollten Riboflavin-haltige Lebensmittel zudem vor Licht geschützt werden, um die Nährstoffe zu erhalten und die Wasserlöslichkeit des Vitamins beim Waschen und Garen bedacht werden.
Der erhöhte Bedarf während des Wachstums bei Kindern und Jugendlichen sowie während der Schwangerschaft kann außerdem zu einer Riboflavin-Unterversorgung führen.

Die für den Körper aufwendige Entgiftung nach Alkoholgenuss sorgt wie bei vielen Vitaminen auch bei Vitamin B2 für einen erhöhten Bedarf. Ebenfalls erhöht ist dieser nach Krankheit und Operationen.

Wie äußert sich ein Mangel an Riboflavin?

Wer sich ungünstig ernährt, einen erhöhten Riboflavin-Bedarf hat oder den Nährstoff schlecht aufnehmen kann, der riskiert einen Vitamin-B2-Mangel. Symptome können sein:

  • Eingerissene Mundwinkel
  • Schleimhautentzündungen
  • Hautkrankheiten
  • Blutarmut
  • Müdigkeit und Ermüdung
  • Sehstörungen

Zudem begünstigt ein Mangel an Riboflavin womöglich grauen Star und Migräne. Daher sollte ein Mangel immer ärztlich abgeklärt werden. Damit erst gar kein Mangel entsteht solle auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie auf eine gesunde Lebensweise geachtet werden.

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